Wer Energie sparen möchte, kann noch viele weitere Tipps des Energieberaters umsetzen und dabei auch die Kosten senken. Es gibt Bewegungsmelder, die das Licht nur bei Bedarf einschalten oder Funksteckdosen, die ebenfalls stromsparend eingesetzt werden können. Generell ist es beim Neukauf jeglicher Geräte klüger, dass der zukünftige Besitzer das Energie-Label nicht außer Acht lässt, denn dort wird angegeben, wie es sich mit dem Verbrauch verhält. Im Folgenden gibt es noch viele weitere Tipps zum Energiesparen.

Keine Klimaanlage verwenden

Wenn es im Sommer draußen heiß ist, möchte jeder eine Klimaanlage haben. Allerdings hat die Sache einen Haken, denn die Geräte verbrauchen viel Strom und schaden dem Klima. Wer keine Klimaanlage einsetzt, kann dagegen pro Jahr circa 75 Euro sparen, denn so viel Geld kostet es, eine Klimaanlage im Sommer einzuschalten. Außerdem sorgen Klimaanlagen für hohe Temperaturunterschiede, sodass sich ihre Nutzer nicht selten auch im Sommer erkälten, wenn sie von der gekühlten Wohnung in die Hitze nach draußen gehen. Das Gute ist, dass in Deutschland Klimaanlagen wirklich selten gebraucht werden. Ist es draußen so richtig heiß, gibt es andere Wege, um sich abzukühlen.

Statt Desktop-PC Notebook nutzen

Um Energie zu sparen, ist es ratsam, statt mit einem Desktop-PC mit einem Notebook zu arbeiten. Auch hier gilt wieder, dass ein Notebook die bessere Alternative für das Klima ist. Notebooks benötigen deutlich weniger Energie als ein herkömmlicher Rechner und sind außerdem noch viel praktischer, da sie überall hin mitgenommen werden können, wenn der Akku aufgeladen ist.

Normale PCs verbrauchen sehr viel mehr Strom und zwingen den Nutzer, sich nur an einem einzigen Platz mit ihm beschäftigen zu können. Insgesamt können pro Jahr etwa 50 Euro Kosten mit einem Notebook gespart werden.

Keinen Wäschetrockner einsetzen

Energie kann auch gespart werden, wenn die Wäsche nicht in den Trockner gegeben wird. Das ist deutlich günstiger, wenn sie im Garten, im Waschkeller oder auf der Terrasse getrocknet wird. Es dauert zwar länger, bis die Wäsche wieder trocken ist, doch das lohnt sich in jedem Fall, denn wer so vorgeht, hat am Ende des Jahres um die 200 Euro mehr in seinem Portemonnaie. Darüber hinaus hat das Waschen noch mehr Sparpotenzial. Der Waschgang lässt sich jede Woche planen. Nach dem Waschen die Wäsche länger schleudern, damit sie schneller trocken ist. In Sachen Klima ist das Aufhängen der Wäsche ebenfalls besser. Ist dennoch ein Trockner unverzichtbar, sollte er der besten Effizienzklasse angehören. Zudem sollte es ein Kondensationstrockner sein, der weniger Energie verbraucht als Ablufttrockner.

Sofort nach der Entnahme von Lebensmitteln Kühlschranktür schließen

Sobald sich der Kühlschrank öffnet, verliert er einen Teil der Kälte. Damit er das wieder ausgleichen kann, nimmt er viel Energie auf. Daher sollte die Tür so schnell wie möglich wieder geschlossen werden, nachdem die gewünschten Lebensmittel entnommen wurden. Den Kühlschrank für Minuten offenzulassen, ist alles andere als klug. Wer so vorgeht, spart ebenfalls jährlich eine kleine Summe Geld ein. Wenn Die Kühlschranktür nicht richtig schließt, dann bitte unbedingt Ersatzeile kaufen – auf kuehlschrankteile.de findet Ihr Kühlschrank Ersatzteile zu vielen Modellen.

Es kann sich also durchaus lohnen, auch diesen Tipp zu befolgen. Zusammen mit allen anderen Tipps sorgt es dafür, dass sich die gesparten Beträge am Ende des Jahres zu einer hübschen Summe aufgebaut haben, die zum Beispiel für Weihnachtsgeschenke eingesetzt werden kann.

Stand-by ein No-Go

Viele Geräte können im Stand-by betrieben werden, damit Sie bei Bedarf schneller wieder eingeschaltet werden können. Das ist jedoch für den Energieverbrauch sehr ungünstig, denn im Stand-by wird permanent Strom verbraucht. Und richtig, das ist ebenfalls schädlich für das Klima und sollte deshalb unterbunden werden.

Alle Geräte, die Stand-by-fähig sind, sollten deshalb komplett ausgeschaltet und erst dann wieder eingeschaltet werden, wenn sie in Gebrauch sind. Das spart jährlich nochmals um die 120 Euro ein, die sich sicherlich besser investieren lassen.

Deckel drauf beim Kochen

Wer gerne und häufig kocht, sollte dabei ebenfalls Strom sparen. Deshalb gehört auf jeden Topf ein Deckel, wenn leckere Gerichte zubereitet werden, denn auch das senkt den Stromverbrauch deutlich, und zwar um stolze zwei Drittel. Darüber hinaus gibt es beim Kochen noch weiteres Sparpotenzial, wenn die folgenden Tipps auch beachtet werden.

Falls der Deckel eines Topfes unbrauchbar geworden ist, kann ein neuer gekauft werden. Topfdeckel sind günstig. Der Gesamtdurchmesser von Töpfen darf etwas größer sein als das Kochfeld, kleiner jedoch keinesfalls, denn das verschenkt Energie. Beim Kochen kann immer wieder die Restwärme eingeplant werden, sodass der Herd bereits ausgeschaltet wird, wenn die Speisen noch nicht vollständig gar sind. Es sollte immer die richtige Menge an Wasser zum Kochen genutzt werden. Ist zu viel im Topf dauert es unnötig länger, bis es erhitzt ist oder kocht.

Zeitschaltuhren nach Bedarf einsetzen

Zeitschaltuhren sind dabei behilflich, Wasser und Heizungsenergie zu sparen. Diese Systeme werden häufig rund um die Uhr mit Strom versorgt, was aber eigentlich nicht erforderlich ist. Mit einer Zeitschaltuhr lässt sich der Betrieb nach Bedarf regeln.